Die Nutzung von Möbeln soll so einfach, angenehm und problemlos wie möglich sein. Deswegen hat unser Service Regeln zusammengestellt, die genau so eine Nutzung ermöglichen und hundertprozentig befriedigen.

Die Polstermöbel werden manuell hergestellt, wodurch sie ihren eigenen, einzigartigen Charakter bekommen. Dank dessen werden sie niemals identisch sein, was einen ihrer zahlreicher Vorteile darstellt. Über die Merkmale einzelner Möbel entscheidet die Natürlichkeit der benutzten Bezugsstoffen und Sitzfüllungen.

Wir möchten Ihnen auf ein paar wesentliche Sachen hinweisen, deswegen bitten wir, sich mit dieser Anwendungsanleitung vertraut zu machen, damit unsere Angebotsinformation vollständiger wird.

  1. Bei der Abnahme eines Polstermöbelstücks bitten wir genau zu prüfen, ob keine Kratzer, Scheuerstellen, Risse, Schnitte oder keine anderen Beschädigungen der Stoff- oder Lederstruktur, sowie auch Beschädigungen von Konstruktionselementen aus Holz auftreten. Zusätzlich wird es empfohlen, die Vollständigkeit des Möbelstücks zu prüfen, d.h. ob es gemäß der abgegebenen Bestellung geliefert worden ist.
  2. Um die Schonerbeschädigungen zu vermeiden, empfiehlt man, das Möbelstück ohne scharfe Werkzeuge auszupacken.
  3. Bei Modulmöbeln ist es notwendig, die einzelnen Elemente selbständig mittels Verbindungsstücken und gemäß der dem Möbelstück beigelegten Anleitung zusammenzubauen.
  4. Vor der Montage von Möbelbeinen soll man sich mit der beigelegten Anleitung vertraut machen.
  5. Bei den Sofas mit Schlaffunktion bitten wir die Schutzvorrichtung gemäß der Anleitung zu entfernen.
  6. Vor der Benutzung soll man das Polsterprodukt ins Lot bringen, d.h. einen ebenen Boden sichern.
  7. Jede Zweifel erregende Funktion von beweglichen Elementen, wie: Schlaf- und Erholungsfunktion, Armlehnen, Keilkissen, soll man unverzüglich dem Verkäufer melden.
  8. Es ist wichtig, in den Räumen, in denen das Produkt benutzt oder aufbewahrt wird, entsprechende Bedingungen zu sichern, d.h. die Temperaturen von +15°C bis +30°C, und eine Feuchtigkeit von 40% bis 70%. Der Abstand des Produkts von aktiven Wärmequellen soll nicht weniger als 1,0 m betragen. Um das Ausbleichen des Stoffes oder des Leders zu vermeiden, rät man die Aussetzung des Möbelstücks der direkten Einwirkung von Sonnenstrahlen ab.
  1. Die Polstermöbel unterscheiden sich mit der Weichheit ihrer Sitze. Es ist mit den natürlichen Eigenschaften der angewandten Füllungsstoffe verbunden, d.h. mit der Dichte des Polsterschaums, der Elastizität von Metallfedern und Polsterriemen. Im Fall von Eckmöbeln sind die eventuellen Härteabweichungen zwischen einzelnen Elementen mit unterschiedlichen Oberflächen dieser Elemente verbunden. Man soll darauf achten, dass härtere Sitze für Möbel mit einer Schlaffunktion charakteristisch sind. Eine intensive Benutzung des Möbelstücks kann auch zur Entstehung von Unterschieden in der Härte von Sitzen, Lehnen uns Armlehnen beitragen. Es ist eine normale, durch Benutzung bedingte Erscheinung.
  2. Die Möbel soll man vor mechanischen Beschädigungen schützen. Es ist unbedingt verboten, sich auf die Armlehnen sowie Lehnenränder zu setzen oder auf diesen zu stehen. Man soll in die dafür vorgesehenen Kisten keine übermäßigen Mengen von Bettzeug anbringen, um deren Einfallen oder Ausdehnen zu vermeiden.
  3. Gemäß den Herstelleranweisungen sind die Sofas mit Schlaffunktion, die über einen eingebauten Mechanismus verfügen, zu einem gelegentlichen, und zu keinem regulären Schlafen geeignet.
  4. Die Entfärbung von Holzelementen, d.h. von Möbelbeinen, kann von den auf Bildern dargestellten Farben abweichen. Es ist ein natürliches Merkmal, das mit der Verschiedenheit von Strukturen, Jahresringen und Holzfarben zusammenhängt. Daher weisen wir auf die Möglichkeit hin, dass im Farbton der Beize Unterschiede auftreten können, besonders bei Bestellung eines weiteren Möbelstücks zum Garnitur.
  5. Bei Zusatzbestellung von weiteren Erzeugnissen behalten wir uns vor, dass Unterschiede im Muster und Farbton von Stoffen und Ledern auftreten können.
  6. Beim Auspolstern des Möbelstücks mit einem gemusterten Stoff ist die sog. „Nichtanpassung des Musters“ zulässig.
  7. Man soll beachten, dass die mit hellen Schonern oder Ledern bezogene Möbel dem Einfärben durch andere Textilien, besonders durch Kleidung (z.B. durch den Jeansstoff) ausgesetzt sind. Es ist ein Mangel des Kleidungsstoffs, und nicht des Schoners!
  8. Die Benutzung von Möbeln aus natürlichen Ledern verursacht mit der Zeit die Änderung ihres Aussehens und ihrer Anfangsmerkmale. Die Entstehung an bestimmten Stellen von Falten am Bezug ist eine typische Erscheinung und stellt keine Qualitätsmängel dar.
  9. Man soll darauf hinweisen, dass ein Möbelgarnitur aus natürlichem Leder einige Zeichen, wie: Spuren nach Narben, Kratzern, Stichen, Rissen, Unterschiede in der Oberflächenstruktur tragen kann; sie können auch aus unterschiedlichen Pelzwerken kommen. Diese Spuren stellen keine Mängel des Möbelstücks dar, sondern sind eine Garantie für die Lederechtheit.
  10. Die Polstermöbel sollen nicht nur an einer Stelle, sondern abwechselnd auf der ganzen Sitzoberfläche benutzt werden, um die Unterschiede im Aussehen des ganzen Garnitur zu vermeiden. Das beugt der Entstehung von Schonerfalten sowie dem Effekt des Farbtonunterschieds auf der Stoffoberfläche, der sog. Schattierung und dem Glänzen, vor.
  11. Das charakteristische Merkmal von Chenille-, Polyester- oder Woll- und Filzstoffen ist die sog. Fussel-Erscheinung, also das Fusseln des Stoffes und die Bildung von Klümpchen auf seiner Oberfläche, die unter Einfluss fremder Fasern (z.B. aus der Kleidung) entstehen.
  12. Die in unserem Angebot dargestellten Möbelabmessungen sind in Zentimetern angegebenen und können von den tatsächlichen bis zu ± 3% abweichen.
  13. Die in den Punkten 1-12 enthaltenen und oben beschriebenen Erscheinungen stellen keine Mängel dar und unterliegen daher keiner Beanstandung.

  14. Im Fall eines Produktaustauschs in der Garantiefrist behält sich der Hersteller das Recht vor, technologische Änderungen, d.h. die Produktabmessungen, die zur Herstellung benutzten Stoffe, Schmuckelemente und bewegliche Elemente sowie die Schlaffunktion, die aus der Notwenigkeit für Mangelbeseitigung resultieren, einzuführen.

Es gibt allgemeine Pflege- und Konservierungsregeln für alle Stoffe, die Bezüge von Polstermöbeln bilden. Die Anwendung und Einhaltung von einigen einfachen Hinweisen lässt die Lebensdauer Ihrer Möbel zu verlängern und garantiert, dass Sie mit ihrer Benutzung zufrieden sein werden.

  1. Man soll der Entstehung von Schmutz, Staub sowie von anderen Verunreinigungen auf der Stoffoberfläche vorbeugen. Es wird empfohlen, das Möbelstück einmal in der Woche mit der zur Möbelreinigung bestimmten Staubsaugerspitze oder per Hand mit einer wichen Bürste zu reinigen. Man soll gelichzeitig ein übermäßiges Reiben oder ein Staubsaugen mit höchster Stufe der Saugkraft vermeiden, um die Stofffasern nicht zu beschädigen. Die Möbelelemente, die man entfernen kann, soll man vorsichtig ausklopfen – am besten in der frischen Luft.
  2. Die Stoffe, die auf ihrer Oberfläche ein Haargarn besitzen, wie z.B. Chenille oder Velours, erfordern ein reguläres Auskämmen mit einer wichen Bürste. Dieses Vorgehen lässt das Festtreten des Haargarns auf der Stoffoberfläche, besonders an den intensiv benutzten Stellen vermeiden.
  3. Beim Auftreten von fetten und feuchten Flecken soll man Löschpapier, und dann einen sauberen, feuchten und weichen Schwamm benutzen, damit der Fleck schnell einzieht. Ansonsten kann die Verunreinigung tief in die Stofffasern eindringen und die wirksame Reinigung des Stoffs unmöglich machen. Erst dann kann man an das Detachieren rangehen, indem man warmes Wasser und ein neutrales Reinigungsmittel zum Handwaschen benutzt. Die verschmutzte Oberfläche soll man vorsichtig mit runden Bewegungen von außen nach innen reinigen und ein energisches Reiben des feuchten Haargarns vermeiden. Nach der Entfernung des Flecks soll man den Stoff in der Raumtemperatur austrocknen lassen. Falls nötig, die Tätigkeit wiederholen, indem man den Reinigungsbereich um die befleckte Stelle vergrößert, um den Effekt der kreisförmigen Mitte zu reduzieren.
  4. Im Fall einer Ausschüttung von Tee oder Kaffee soll man den Fleck mit einem saugfähigen Bauwolllappen sofort abseihen sowie die festen Verunreinigungen, d.h. den Tee- oder Kaffeesatz entfernen. Danach soll man gemäß den im Punkt 3 enthaltenen Hinweisen vorgehen.
  5. Vor der Reinigung des Möbelstücks soll man prüfen, wie die gereinigte Oberfläche auf die Einwirkung des chemischen Mittels reagiert, indem man dieses auf den unsichtbaren, kleinen Möbelteil aufträgt. Auf diese Art und Weise vermeiden wir die Stoffbeschädigung, seine Entfärbung oder andere sichtbaren Verformungen, die wegen einer zu aggressiven Wirkung des Reinigungsmittels entstanden sind.
  6. Die Möbel, die einen abnehmbaren Schoner besitzen, kann man auf der linken Seite mit geschlossenem Reisverschluss waschen oder gemäß der auf dem Etikett angebrachten Symbolik chemisch reinigen. Gemäß den Anweisungen der Stoffhersteller soll man keine Bleichmittel, ätzenden oder weich machenden Mittel benutzen, sowie auch das Waschen des Schoners mit anderen Stoffen vermeiden.
  7. Vor der Trocknung soll man die feuchten Schoner gleichmäßig in alle Richtungen ausdehnen.
  8. Bei Modellen mit abnehmbaren Schonern für Lehne-, Sitz- oder Schmuckkissen kann beim Waschen zu einer Stoffentfärbung kommen, die Abweichungen von Farbtönen zwischen dem fest gepolsterten Möbelkörper und den Kissen verursachen.
  9. Die fest gepolsterten Möbel verlieren die Möglichkeit eines Nasswaschens, deswegen empfiehlt man, die Dienstleistung durch eine professionelle Reinigungsfirma zu erbringen.
  10. Man soll auf der Außenseite des Stoffes kein Bügeleisen benutzen.
  11. Es ist wichtig, die Möbeloberfläche vor Haustieren zu schützen, um eine unwiederbringliche Beschädigung der Stoff- oder Lederstruktur zu vermeiden.
  12. Man soll darauf achten, dass das Zudecken von Chenille- oder Wollstoffen mit Decken mit Haargarn zur Entstehung von schwer zu entfernenden faserigen „Knötchen“ beitragen kann. Das ist das sog. Fusseln, das im Effekt der Verbindung von Deckenfasern mit den Fasern des Bezugstoffs entsteht.

Die Benutzung von Leder zur Möbelherstellung hat eine sehr lange Tradition. Das Leder ist der älteste Polsterstoff und bisher gibt es dafür keinen besseren Ersatz. Seine außergewöhnlichen Nutzeigenschaften sowie der einzigartige Charakter verursachen, dass es der beständigste und meist begehrte Polsterstoff ist.

  1. Jedes Pelzwerk ist anders und einzigartig. Wenn wir uns für den Einkauf eines Lederprodukts entscheiden, akzeptieren wir seinen individuellen Charakter, der besonders aus den Narben, Falten, Dehnungsstreifen, Adern, Kratzern, Stichen sowie den Unterschieden in der Faktur und im Farbton resultieren. Die erwähnten Merkmale sind die Bestätigung der Echtheit und der natürlichen Herkunft des Leders, deswegen stellen sie kein Mangel des Möbelstücks und somit unterliegen sie keiner Beanstandung.
  2. Das Leder ist dank der „Atmungsfähigkeit“, d.h. der Möglichkeit, die Feuchtigkeit einzuziehen und dann in einer Menge bis zu 25% seines Gewichts abzugeben, ein eigenartiger Feuchtigkeitsregler. Das Leder nimmt die Umgebungstemperatur auf – im Raum mit einer Temperatur von 200C kann es kühl wirken, jedoch im Kontakt mit der Haut erwärmt es sich örtlich.
  3. Trotz einer außergewöhnlichen Elastizität und Zug- sowie Reißfestigkeit erfordert das Leder einen Schutz vor schädlichen Faktoren, wie: Schweiß (enthält Salz), Haarfett, Staub, Wirtschaftschemie sowie Vertrocknung.
  4. Eine richtige Pflege garantiert die Erhaltung der Originalqualität des Leders sowie lässt das Möbelstück „wie neu“ auch nach vielen Jahren Benutzung erhalten.
  5. Eine unbestrittene Eigenschaft von Möbeln aus natürlichem Leder stellt ihre Reinigungsleichtigkeit dar. In den meisten Fällen reicht es, seine Oberfläche mit feuchtem Lappen ohne Anwendung von irgendwelchen chemischen Mitteln abzuwischen.
  6. Abhängig von der Ledersorte sowie dem Abnutzungsgrad wird es empfohlen, dieses alle 4-6 Monate zu reinigen und zu konservieren. Man empfiehlt, die erste Konservierungstätigkeit gleich nach dem Einkauf durchzuführen. Das erleichtert die nächste Reinigung und kann der Entstehung von schwer entfernbaren Verschmutzungen vorbeugen. Der Hersteller empfiehlt die Anwendung von Reinigungs- und Konservierungsmitteln, die nur und ausschließlich zur Konservierung von den mit Leder gepolsterten Möbeln bestimmt sind.
  7. Das Leder ist freundlich für Allergiker, denn es lässt kein Eindringen von den sich im Staub befindenden Allergenen (auch tierischer Herkunft) zu sowie zieht kein Zigarettenqualm ein. Das Leder besitzt auch eine Anpassungsfähigkeit an die Umgebungsbedingungen.
  1. Routinemäßig (z.B. jede Woche) mittels eines trockenen sauberen Lappens oder eines Staubsaugers mit weicher Bürste abstauben.
  2. Die Flecken aus ausgeschütteten Flüssigkeiten so schnell wie möglich mit einem trockenen und sauberen Lappen abwischen (das Hinterlassen von Flecken auf der Oberfläche vermeiden).
  3. Zur Entfernung eines Flecks, der an der Oberfläche haftet, kann man eine weiche Bürste benutzten.
  4. Bei Reinigung das Kratzen und eine übermäßige Reibung vermeiden.
  5. Die Flecken, die auf der Oberfläche geblieben sind, kann man vorsichtig zuerst mit einem feuchten (nicht nassen), dann mit einem sauberen, trockenen Lappen abwischen.
  6. Mit keinen Wärmequälen (Heizkörper, Haartrockner, Bügeleisen usw.) trocknen – das Möbelstück in der Raumtemperatur trocknen lassen.
  7. Mit keinen Waschmaschinen nass reinigen.
  8. Mit keinen Wasch- oder Reinigungsmaschinen trocken reinigen.
  9. Keine Waschpulver, Waschflüssigkeiten und Waschgele, Reinigungspasten usw. benutzen.
  10. Den Stoff keiner übermäßigen Anfeuchtung aussetzen.

Die in der Flocktechnologie hergestellten Stoffe (z.B. Carabu HP) schattieren in einer natürlichen Weise, was verursacht, dass nach dem Zusammensetzen im Winkel von zwei Stoffstücken (sogar aus derselben Produktionspartie) dieser Schattierungseffekt, der je nach der Beleuchtungsart und Beleuchtungsverteilung mehr oder weniger deutlich sein kann, sichtbar ist. Für alle in dieser Technologie hergestellten Stoffe ist das ein typischer Effekt, der jedoch verursacht, dass diese Stoffe sich durch eine mechanische Widerstandfähigkeit sowie Verschleißfestigkeit auszeichnen. Es ist auch leicht, aus diesen Verschmutzungen zu entfernen.

  1. Routinemäßig mittels eines trockenen Lappens oder Staubsaugers mit einer weichen Bürste absaugen.
  2. Das Schmutzübermaß sofort entfernen.
  3. Die verschmutzte Stelle mit einem trockenen Lappen sofort abtrocknen.
  4. Um den gebliebenen Fleck zu entfernen, eine kleine Menge Wasser mit Seife darauf auftragen und vorsichtig in runden Bewegungen mittels eines sauberen Lappens oder einer sanften Bürste abwischen und aufpassen, dass die Stoffstruktur nicht beschädigt wird. Die Bewegungen soll man von dem Fleckenrand Richtung seiner Mitte ausführen, um den Fleck nicht zu verschmieren.
  5. Die gereinigte Stelle mit einem trockenen Lappen abwischen.
  6. Leichte Knitter kann man durch ein vorsichtiges Dampfbügeln entfernen.
  7. Wenn der Stoff schon trocken ist, heben Sie das Haargarn mit einer weichen Bürste, um das sanfte Aussehen des Stoffes wiederherzustellen.

Achtung: Man soll nur und ausschließlich wasserlösliche Reinigungsmittel anwenden. Es dürfen keine erdöl- oder alkoholhaltigen Lösungen, wie z.B. Chlorethen oder Terpentin benutzt werden.